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Allgemeine Informationen über die Gemeinde

Geografische Lage
Willmenrod liegt im Tal des Elbaches zwischen dem 475 m hohen Watzenhahn und dem Stromberg mitten im Westerwald.

Geologie
Die Landschaft ist geprägt durch Basalt- und Tonvorkommen. Bis nach dem Krieg wurde in Willmenrod Basalt abgebaut und vor Ort unter anderem zu Splitt und Schotter gebrochen. 120 ha des Gemeindegebietes bestehen aus Wald. Nachbargemeinden Im Norden: Sainscheid und Westerburg. Im Osten: Wengenroth und Berzhahn. Im Süden: Girkenroth und Dorndorf. Im Westen: Weltersburg und Guckheim.

Klima
Trotz gegenteiliger Behauptung im Volkslied „Oh du schöner Westerwald“ pfeift der Wind nicht ganz so kalt. Es herrscht hier eher ein gemäßigtes Klima. Im Winter hält sich der Schnee in Grenzen, im Sommer ist es nur selten unerträglich heiß und wenn es mal stürmt, halten die beiden Bergrücken den Wind von der Ortslage ab.

Geschichte
Willmenrod wurde 1212 erstmalig als Wernbolderode urkundlich erwähnt. Seit 1712 hat es den heutigen Namen. Im Jahr 1805 ist fast ganz Willmenrod einem Großbrand zum Opfer gefallen. Durch die damalige Art die Dächer mit Stroh zu decken und die enge Bauweise der Häuser war eine solche Katastrophe nahezu unvermeidlich. Durch seine Lage am Elbbach und das hier vorhandene starke Gefälle war es möglich fünf Mühlen im Ort zu betreiben.

Religionen
Willmenrod ist überwiegend evangelisch.

Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahl schwankt seit einigen Jahren zwischen 650 und 700 Einwohnern.