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Glasfaser in Willmenrod

Anlässlich der geplanten Baumaßnahmen in der Langwiese kam auch für die Gemeinde und mich das Thema Glasfaserausbau auf den Tisch. Die Bewohner im Neubaugebiet sind aktuell nicht an schnelles Internet angeschlossen, weil das Netz zu der Zeit, als das Neubaugebiet angelegt wurde und die Versorgungsleitungen gelegt wurden, noch kein Thema war. 

Inzwischen sind wir alle schlauer und für einen großen Teil unserer Bürger ist schnelles Netz verfügbar. Wobei schnell durchaus relativ ist. In der Bahnhofstraße kommen bei uns zu Hause inzwischen 1,1 Gigabit an, was es meiner Frau und mir entsprechend leicht macht, selbstständig von zu Hause zu arbeiten. In anderen Ecken ist bei 100 Mb Schluss oder eben noch weniger, wie in der Langwiese. 

Ich habe nach der Informationsveranstaltung Langwiese zunächst mit der Telekom-Bezirksdirektion Kontakt aufgenommen und auf die Möglichkeit hingewiesen, im Neubaugebiet quasi alle Häuser anschließen zu können. Das wurde mir als unwirtschaftlich abgelehnt. Die Gemeinde hätte etwas über eine Viertelmillion Euro drauflegen müssen, damit man Glasfaser verlegen würde. Auf meinen Hinweis, dass ja Glasfaser im Ort liegt, und man doch gleich das ganze Dorf versorgen könne, hieß es, es sei selbst dann unwirtschaftlich, wenn alle Hausbesitzer buchen würden. Dazu passt die Information, dass vier angefragte Glasfaseranbieter selbst einen Zuschuss von 15 Millionen Euro seitens dreier Verbandsgemeinden als unwirtschaftlich abtaten, wenn damit der Ausbau in der Fläche verbunden ist. 

Was in Willmenrod ganz gut funktioniert, ist der Internetanschluss via Fernsehkabel. Dort sind inzwischen Werte fast auf Glasfaserniveau realisierbar, allerdings muss jeder Hausbesitzer selbst mit Vodafone einen Vertrag abschließen und die einmaligen Anschlusskosten zahlen. Seitens dieses Unternehmens wurde mir signalisiert, dass es meistens hilft, wenn mehrere Hausbesitzer buchen, damit eine bislang nicht versorgte Straße angeschlossen wird. Wir werden versuchen, an dieser Stelle auch als Gemeinde zu vermitteln, um einen Ausbau zu beschleunigen. Wenn in anderen Ecken des Dorfes der Anschluss nicht schnell genug ist, bitte ich um Mitteilung, damit wir helfen können, eine Lösung zu finden.

 

Günter Weigel

Ortsbürgermeister

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